Warum Age Diversity kein notweniges Übel ist

Jeder zweite über 50-Jährige steht noch mit beiden Beinen im Berufsleben. Mehrgenerationenbetriebe loben das Plus an Erfahrungswissen und die Motivation. Wird sich da was schön geredet oder sind ältere Bewerber wirklich eine gute Wahl?

Die Angst mit 50 zum alten Eisen gelegt zu werden, verflüchtigt sich. Gerade kommt die Babyboomer Generation in die Jahre und sie verliert nicht an organisationaler Präsenz. Statt an die Rente zu denken, stellen sich Beschäftigte auf ein längeres Arbeitsleben ein, manche loten ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt sogar neu aus. Und die stehen gar nicht so schlecht, denn der demographische Wandel greift ihnen kräftig unter die Arme.

Bis zum Jahr 2030 prognostiziert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, einen Rückgang der Erwerbspersonen zwischen 15 und 24 Jahren um rund eine Million, in der Altersgruppe der 25- bis 54-Jährigen sogar um 4,8 Millionen. Dagegen werden rund drei Millionen mehr Erwerbstätige älter als 55 Jahre sein. Bei den Frauen wird die Erwerbsbeteiligung kontinuierlich steigen, bei den Männern ab dem 55. Lebensjahr. Arbeitgeber können sich älteren Bewerbern also kaum noch verschließen. Warum es sich lohnt, Altersbilder zu revidieren und eingefahrene Rekrutierungsprofile zu überdenken zeigt eine Befragung des Instituts für Arbeitsmarkts- und Berufsforschung (IAB).

https://www.springerprofessional.de/personalmanagement/warum-age-diversity-kein-notwendiges-uebel-ist/12232070?utm_