Mega-Panne bei der Bundesagentur für Arbeit

Mit agiler Entwicklung wäre das nicht passiert... dass große Software-Projekte in einem späten Stadium scheitern können, hat das Projekt der Bundesagentur für Arbeit gezeigt. Wie Unternehmen das vermeiden, sagt uns ein Experte im Interview.

Ein 60-Millionen-Euro-Grab hat die Bundesagentur für Arbeit mit dem Robaso-Projekt geschaffen. Es sollte 14 verschiedene Plattformen vereinen und die Vorgänge in den Arbeitsagenturen vereinfachen. Nach mehrjähriger Entwicklung hatte sich das Projekt im Praxiseinsatz nicht beweisen können. So sei beispielsweise das Ändern einer Kontonummer schlicht nicht möglich gewesen. Da die Behebung der Fehler zu aufwendig und teuer geworden wäre, wurde das Projekt eingestellt.

Gerade bei großen Software-Projekten mit klassischen Methoden ist die Gefahr groß, irgendwann an einem Punkt zu sein, an dem schwerwiegende Fehler schwierig zu beseitigen und vor allem teuer sind. Wir haben mit Stefan Roock, Management-Coach für agile Transitionen (Scrum und Kanban) bei IT-Agile, gesprochen. Darüber, wie Verantwortliche Probleme früher bemerken – und wann ein Großprojekt überhaupt noch zu retten ist.

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