Personalmarketing auf Schwäbisch

Laschdwaga- und Baggor-Fahror gesucht. Mit einer ungewöhnlichen Stellenanzeige hat die Holp GmbH in den letzten Tagen einen Siegeszug durch die sozialen Medien gestartet – und massenhaft Bewerber angezogen.

Da schreib ich gerade noch darüber, dass man mit Skandalen für jede Menge Aufmerksamkeit als Arbeitgeber sorgen kann und schon zeigt ein Beispiel aus dem Schwabenländle, dass es auch anders geht. Nämlich mit Witz und Charme. Und einer Menge Glück, dass jemand dieses Fundstück aufgegabelt und auf die Reise durchs Social Web geschickt hat. Und da das wirklich ein nettes Beispiel ist, wie erfolgreiches Personalmarketing funktionieren kann und überdies ein Lehrstück in Sachen (Print-)Stellenanzeigen ist, dürfen der „Baggor“ und der „Laschdwaga Fahror“ natürlich auch hier nicht fehlen.

Nur am Rande sei erwähnt, dass „Baggor-Fahror“ oder „Laschdwaga-Fahror“ nur in Print-Stellenanzeigen funktionieren. Selbst ein Schwabe würde online nicht nach solchen Begriffen suchen, wenn er auf Stellensuche wäre. Und selbst Googles Cloud Jobs API kann einiges. Aber kein Schwäbisch.

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